„Die DFL orientiert sich an den Machenschaften der FIFA" – 11FREUNDE

Philip Krämer, am Montag haben sich die 36 deut­schen Pro­fi­klubs mehr­heit­lich für den Ein­stieg eines Inves­tors aus­ge­spro­chen – trotz zahl­rei­cher Fan­pro­teste. Ist die Mei­nung der Fans den Funk­tio­nären egal?
Es sieht ganz danach aus. In nahezu jedem Sta­dion in den ersten drei Ligen und in meh­reren Sta­dien der vierten Liga gab es Banner gegen den Inves­to­ren­ein­stieg. Die DFL hat es ver­säumt, viel­leicht auch bewusst, mit den Fans in den struk­tu­rierten Dis­kurs ein­zu­treten, Bedenken auf­zu­nehmen oder auch die Hal­tung von ein­ge­tra­genen Ver­einen ernst zu nehmen. Ein­tracht Frank­furt hat vor der ersten Abstim­mung im Mai mal einen Aus­tausch orga­ni­siert. Aber das war die Aus­nahme, ansonsten ist leider kaum Dis­kurs erfolgt. Ganz im Gegen­teil, man hat sogar ver­sucht, in einer geheimen Abstim­mung hinter ver­schlos­senen Türen zu beschließen. Das finde ich dann doch sehr bemer­kens­wert.

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