Dieser Text handelt nicht von Kevin Großkreutz, aber er beginnt mit ihm, und am Ende, so viel sei verraten, taucht er noch mal auf. Also: „Schreibt doch, was ihr wollt, alles Lügen!“, bellt der Spieler des KFC Uerdingen und Echte-Liebe-Ultra eines Nachmittags Anfang Januar ins Telefon. Er spreche nur noch mit der „Bild“-Zeitung, denn die schreibe die Wahrheit. Oha, denkt man sich da, das sind ja interessante Neuigkeiten. Eigentlich wollte man nur wissen, wie toll Hallenfußball ist und was genau los war am vergangenen Sonntag in der Fußballhalle in Dortmund-Huckarde. Der Trainer des Lüner SV hatte nämlich behauptet, dass Großkreutz, der nicht als Uerdingen-Spieler, sondern als Trainer des Bezirksligisten Türkspor Dortmund zugegen war, seine Mannschaft ermutigt habe, einen Lüner Spieler „kaputtzutreten“. Es folgte das Übliche: Aufregung in den Zeitungen, Empörung in den Sozialen Medien, bis Großkreutz die Anschuldigungen in einem Facebookpost zurückwies. Auch sein Co-Trainer Reza Hassani sagt, dass das alles Quatsch sei und es keine Zeugen für die Vorwürfe gebe. Der Kevin sei ein guter Typ.
Halle-Luja! – 11FREUNDE
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