Piatek zur Hertha? Wildert Windhorst in Mailand?

Sehr schön: Es kommen erste Mails von For­tuna-Fans mit sehr fun­dierten und dif­fe­ren­zierten Kom­men­taren zur Funkel-Ent­las­sung. 
Hier mal Mat­thias Schmitz, Dau­er­kar­ten­in­haber und Ver­eins­mit­glied bei der For­tuna. Er schreibt:

Im Laufe dieser Saison ist das Ver­trauen in Mann­schaft und auch in den Trainer leider geschmolzen, aller­dings nicht kom­plett weg­ge­bro­chen. Vor allem ein Rouwen Hen­nings in der Form seines Lebens und der Der­by­sieg gegen Köln gaben Hoff­nung. (…)
Zur Rück­runde war dann die Aus­sicht auf Punkte gegen Bremen und in Lever­kusen viel­leicht die größte Hoff­nung, den Weg aus der Abwärts­spi­rale finden zu können, was ja leider nicht der Fall war. Ich hatte trotzdem bis heute morgen 9 Uhr das Ver­trauen, dass die Mann­schaft zusammen mit Fried­helm Funkel und seinem Trai­ner­team es in den noch 15 Spielen schaffen wird, die Klasse zu halten. Funkel hatte den Verein schon vor dem bei weitem schlim­merem Abstieg in die 3. Liga bewahrt – plus 15 Spiele waren ja auch noch zu spielen. (…)
Meiner Mei­nung nach ist dieser Wechsel jetzt falsch, die Mann­schaft hatte gegen Lever­kusen gezeigt, dass man den Kampf ange­nommen hat. Fried­helm Funkel hat bei weitem nicht alles richtig gemacht diese Saison und auch er trägt Mit­schuld daran, dass wir aktuell Platz 18 belegen, trotzdem war mein Ver­trauen in ihn nie weg. (…)
Unruhe hat der For­tuna noch nie gut getan und wir haben uns heute zum Gespött für ganz Fuß­ball-Deutsch­land gemacht. Ob durch diese Aus­gangs­lage nun die Ruhe und die Kraft für einen erfolg­rei­chen Abstiegs­kampf gewonnen werden kann, bezwei­fele ich leider sehr. (…)
Funkel hätte viel­leicht in der nächsten Saison alles für einen wür­de­vol­leren Abschied vor­be­reiten und seinen Chef­trai­ner­posten an Thomas Kleine abgeben können. Viel­leicht wäre dieser Wechsel auch schon früher gekommen aber so ist es sehr schade, wie nun mit diesem Mann, der fast vier Jahre groß­ar­tige Arbeit für diesen Verein geleistet hat, umge­gangen wird.“

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